Mittwoch, 15. Januar 2014

Mango im Weltraum

Mango im Weltraum





Commander Matt iCheek stand mit schulterbreit gespreizten Beinen auf der Kommandobrücke seines Behelfsraumschiffes Krftkrftkrft. Sein Blick schweifte durch das gut gereinigte Panoramafenster nach draußen in den Weltraum.  Dort draußen war es unendlich weit und majestätisch kalt. Er schätzte souverän, dass es dort draußen gut und gerne so ungefähr zwischen minus 8 und minus 15 Grad haben könnte. So lebensfeindlich die Umgebung auch war, so froh war er auch darüber , dass sein Schiff Krftkraftkrft über eine Standheizung verfügte.
Weil, das war ja nämlich so, dass das Behelfsraumschiff außenrum, zumindest vorne, wo man es sieht. Gekachelt war. Hitzeschutzkacheln angeblich. Aber das sah auch ganz gut aus und war verhältnismäßig gut zu reinigen. Denn das war Commander Matt iCheek ziemlich wichtig.
Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Es begann damit, dass sich eines der Bordhühner…


Doch lesen sie selbst. Erwerben sie im gutsortierten Buchhandel oder bei der ARAL in Brügge den 5000seitigen, zweiten Roman. Von Majo Natteschick. ISBN-OOO O1-0040 

Sonntag, 12. Januar 2014

Mango im Büro


Mango im BüroNavajo Nati Chix Geschichte beginnt eigentlich in Texas. Als reisender Sioux Indianer tritt er jahrelang auf Volksfesten und in Wild West Shows auf. Irgendwann, zu Beginn der 1970er Jahre aber beschließt er sein Leben zu ändern. Die Shows laufen nicht mehr gut. Die Medienlandschaft hat sich gewandelt. Die Menschen wenden sich den bunten Filmen im Kino und im Fernsehen zu. Das und eine gescheiterte Beziehung zu einer einarmigen Exarbeitslosen führen dazu, dass er Texas verlässt und durch die Welt reist.Dabei erlebt er viele Abenteuer und lernt viele Menschen kennen. Nebenbei entdeckt er seine Liebe zum Auto fahren und Autos sammeln.Irgendwann landet Navajo, der Liebe folgend, in einer kleinen Stadt im Sauerland. Aus verwaltungstechnischen Gründen geben ihm die Beamten den Namen Mario Natteschick In einem gekachelten Haus an einem Strom verbringt er glückliche Jahre, die ihn sehr an die glückliche Jugendzeit in Texas erinnern. Sein Geld verdient er inzwischen, indem er seine Zeit möglichst unauffällig in einem Büro verbringt. Keiner weiß genau, was er dort eigentlich tut, außer seine gut gefüllte Butterbrotdose zu leeren, aber er bekommt dafür einen angemessenen Lohn. Irgendwann aber ändert sich durch eine Kleinigkeit sein ganzes Leben. In seiner Brotdose befindet sich eine Mango...Hiervon, und von einigen Nebensächlichkeiten mehr, soll im 4000 (!) seitigen Debütroman die Rede sein.Mario NatteschickMango im Büro20144000 Seiten7,50€

Sonntag, 15. Dezember 2013

VERSCHÄRFT

Heute mein Lebenshilfeblockblog.
Geht los:

Wenn du mal auf dem Weihnachtsmarkt eine Currywurst verschärft essen willst. Dann wisse was heute geschah:

Ich war so auf dem Weihnachtsmarkt und dachte so: Jetzt ess ich mir eine Wurst.
Da kam eine Wurstbude.
VERSCHÄRFTE CURRYWURST.
Ich guckte so auf ein Schild. Es gab verschärfte Currywurst von Stufe 1 bis Stufe 10.
Weil ich ja kein Mädchen bin, andererseits aber auch noch eine essbare Wurst wollte, sprach ich also zum Wurstmann.
"Eine verschärfte Wurst, Stufe 4"
Wurstmann: 4? Kennen sie sich aus damit?
Ich (lügend): Ja.
Wurstmann: Stufe 4 ist 10 mal schärfer als Tabasco.
Ich dachte so: JAJA und sagte so: Ja, passt schon.
Dann machte er die Wurst scharf.
Ich bezahlte und ging so weit weg, dass er mich nicht mehr sehen konnte.

Nach 4 Stückchen habe ich den Wurstrest, der eigentlich viel mehr als ein Rest war, entsorgt.
Nächstes Mal nehme ich Stufe 1. Wenn überhaupt. Vielleicht auch einen Crepes mit Nutella.



Samstag, 16. November 2013

Tipps zum Eiskratzen


Du weißt dich noch. Heute morgen, als ich zum Auto (französischer Bauart) kam, da war es wieder soweit. Endlich, endlich nämlich war die Fensterscheibe vorne und die Fensterscheiben seitlich gefroren. Also Eis drauf. So viel Eis, dass man gar nicht ungetrübt aus seinem (also ich aus meinem) Automobil hinaus in die winterliche Herbstwunderwelt zu schauen vermag.
Aber: als Mann der Tat, weiß ich ja wie diesem Phänomen zu begegnen ist.
Kurz überlegt, wo der Eiskratzer vom letzten Winter sein könnte. …..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Im Handschuhfach nachgeschaut, im Kofferraum, in allen Bodenfächern und Schubladen, die das Fahrzeug serienmäßig bereithält und PLÖTZLICH fiel mir ein:
Ich kann ja auch ohne Eiskratzer ziemlich gut Eis von Autofenstern kratzen. Daran kann ich mich noch vom letzten Winter und dem Winter davor und dem Winter davor zurückerinnern.
Notiz an mich selber: IRGENDWO hier im Haus, in der Garage oder den zahlreichen Nebengebäuden und Stallungen muss ein großer Haufen von bunten Eiskratzern liegen. Alle Formen und Farben, die ihr euch vorstellen könnt. Manche auch mit Handschuhen dran und, wenn ich mich recht erinnere auch eine mit einem Elchstofftierkörper.
Ich schweife ab.
Jetzt schweife ich nicht mehr ab:
Also begann ich mit einer grünen Kunststoffbutterbrotdose für Schulkinder dem Fronteis zu Leibe zu rücken. Es ging sehr gut. Nach etwa 3 Stunden stieß ich auf eine weichere Eisschicht, die auch eine ganz andere Farbe aufwies als die oberen Deckeisschichten. Vorsichtig kratzte ich weiter. Irgendetwas war da. Noch vorsichtiger kratzte ich um einen größeren Gegenstand herum, legte ihn frei. Damit es nicht zu spannend wird, verrate ich mal die Größe des „Körpers“. Der geheimnisvolle Körper war ungefähr so groß wie ein menschlicher Körper, zum Beispiel von einem Mann, der im Eis eingefroren ist. So wie der Ötzi zum Beispiel. Und was soll ich sagen. Natürlich war es auch so einer. Ein Mann aus der Vorzeit, der vom Eis überrascht wurde. Ich hatte ihn entdeckt.
Schnell rief ich bei der Hotline an, wo man anrufen kann, wenn man Männer aus der Vorzeit irgendwo findet. Sie kamen mit LKWs und Hubschraubern und Flatterband. Überall Flatterband. Tagelang konnte ich nicht mehr zu meinem Auto und erst recht nicht zu meinem Haus. Jetzt wird es dunkel. Und immer kälter. Da ich nur einen Schlafanzug anhabe, beginne ich zu frieren. Auch der Akku meines Handys auf dem ich das hier schreibe ist bald alle.

5% …...................... 2%

Sonntag, 10. November 2013

Streuselkuchen, du


Oh Streuselkuchen du,
Streuselkuchenrest
von gestern.
Wie hab ich mich
heut stundenlang,
und so auf dich gefreut.
Du Rest von gestern.
Denn heut, am zweiten Tag,
sollst du noch besser schmecken.
Rest, wie man dich nennt.
So ist das Wort vom Rest,
ein falsches
ganz und gar.
Rest war wenn mans nennen darf
wohl eher das Stück von gestern.

Doch:
Oh, Streuselkuchen du,
als ich dich suchte
warst du heute nicht mehr da.

Wo bist du geblieben,
Streuselkuchenrest, oh, du?



(Von mir selber heute geschrieben, aus einem Anlass. Thomas Block)

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Neues von der Albert (Oktober 2013)

Neulich sagte einer so.
„Ey, hörma. Der Albert da. Der große Hund da. Der ist doch viel zu groß. Was wollt ihr mit so einem großen Hund, der ist doch viel zu groß.“
Ich war ja grad beim Albert sein Fell bürsten. Da wär ich vor Ärger fast von der Leiter gefallen.
Ende



Samstag, 12. Oktober 2013

Mario Götze

Nachtrag zum gestrigen WM Spiel. Nicht von 11 Freunde, von mir: 85. Spielminute. Mario Götze wird eingewechselt um den Sieg zu sichern. Doch erneut tappt der sympathische Jungprofi in die NIKE Falle. Als einziger Akteur auf dem Feld trägt er ein knallrotes NIKE Shirt mit blinkendem NIKE Schriftzug. Dazu eine stylische NIKE Baseball Cap.

Nach dem Spiel darauf angesprochen, dass die Deutsche Nationalelf doch bei adidas unter Vertrag stünde und die traditionellen Farbe ja auch eher schwarz weiß seien, zuckte er mit den Schultern. Die Sachen hätte ihm die Mutti oder irgendein Sponsorenvertreter in die Hand gedrückt. Da könne er ja wohl nichts dafür. Er wolle aber demnächst mal darauf achten.