Donnerstag, 13. September 2012
Was einen wie mich an manchen Tagen aufbaut / bzw. auch nicht
Guten Tag,
jeder kennt das ja. Man hat eine Doppelstunde Kunsterziehung im dritten Schuljahr und will den Kindern lernen Tiere zu zeichnen. Zur Vorbereitung nutzt man zwei Hefte der Bergedorfer Unterrichtsideen (Broschiert: 81 Seiten
Verlag: Persen im Aap Lehrerfachverlag; Auflage: 1., Aufl. (3. September 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3834432792
ISBN-13: 978-3834432797
Größe und/oder Gewicht: 29,6 x 20,6 x 0,6 cm)
Dann schlägt man die Seiten 11 - 30 auf und findet Gedichte, die man vor Jahren mal geschrieben hat. Ich möchte sagen, dass das grundsätzlich ein gutes Gefühl macht. Es kann jedoch sein, dass dies im Einzelfall jedoch gleich wieder geschmälert wird, wenn sogenannte Kollegen dauernd ankommen und ihnen nichts besseres einfällt als zu sagen: "Ey, hasse schon gemerkt, dass das Nummernschild an deinem Auto ganz schief ist?"
Ich frage mich, ob das Franz Marc und Albrecht Dürer, deren Werke ebenfalls für die exemplarisch geplante Unterrichtsreihe verwendet wurden, das auch so ähnlich erlebt haben.
Freitag, 7. September 2012
Mitmachaktion, macht alle mit und helft (unter) den Armen
Spitzenüberschrift schon mal.
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Kürzlich habe ich Beobachtungen erhoben, kurz überlegt und dann eine Wohltätigkeitsaktion ins Leben gerufen. Das Beste daran: Keinerley Zusatzkosten für mich. Ich beschreibe kurz, wie und warum das alles so kam. --- Du weißt doch, dass ich regelmäßig Discounteinkäufe tätige und mich dafür in den LIEDEL (Name leicht verfremdet)begebe. Wie jeder weiß, sind im LIEDEL, gerade im Sommer, viele Einkäufer zugange, die der Körperhygiene (z.B: waschen und Kleidung waschen) nicht übertrieben hohe Bedeutung beimessen. Das merkt man dadurch, dass diese Leute nicht so richtig gut duften. Doch hier ist jetzt Abhilfe geschaffen. Im Vorbeigehen lasse ich nämlich seit Kurzem einfach 3-2 Dosen Deodorantspray in die Einkaufswägen dieser Leute plumpsen. Manchmal merken die das an der Kasse (Was hab ich denn da gekauft?), aber dann ist es ja zu spät--- Ihr seht: jeder kann seinen Beitrag leisten. man muss nur den Anfang machen.
Mittwoch, 29. August 2012
Bonustext
Ein dicker Mann mit angeklebtem Bart steigt in einen Bus. Er kauft sich eine Busfahrkarte und zwar die teuerste. Denn: er will mit dem Bus aus seinem bisherigen Leben entfliehen. Ausgerechnet mit dem Bus. Die teuerste Busfahrkarte bringt ihn zwar nur bis Attendorn, was von Kierspe aus gesehen jetzt nicht so ganz weit ist, aber ihm genügt das. Denn“ in Attendorn beginnt das Leben von vorn“, so hatte er geträumt. Er steckt die Karte, nachdem er sie ordnungsgemäß gestempelt hat, in die Tasche seiner kunstledernen Weste. Dann lässt er sich in den Bussitz plumpsen, dass die Milben nur so hopsen. Weil es recht warm im Bus ist, krempelt er die Ärmel seines Flanellhemdes hoch. Sichtbar wird die Tätowierung, auf die er früher, in seinem alten Leben so stolz gewesen war. „James Dean Club Lüdenscheid“. Er lächelt bitter. Sein Bruder hat sie ihm gestochen. Mit Kugelschreibertinte. Zum Ausgleich hatte er seinem Bruder die gleiche Tätowierung in dessen Arm geritzt. Und er fand noch heute, dass sein James Dean deutlich besser zu erkennen gewesen war. Inzwischen ist es nicht mehr möglich zu vergleichen, denn sein kleiner Bruder liegt schon seit über zehn Jahren in seinem Grab. Der Alkohol und seine Diabetes… Er klappt die verdunkelten Gläser seiner klappbaren Sonnenbrille herunter, damit niemand seine Tränen sieht. Der Bus fährt los und drückt ihn in den Sitz. Er fühlt sich wie ein Astronaut, der die Erde verlässt.
Dienstag, 28. August 2012
Sonntag, 26. August 2012
Rinder Poevieh reloaded
Das ist ja nun schon länger her, dass ich mein allererstes Kuhgedicht geschrieben hab, wodurch aus Versehen auch noch ein Buch entstand, das dann Rinder Poevieh hieß.
Das aber nur am Rande. Damals wie heute, war es ein Vierzeiler, der mir grad so zufiel.
Hier in der Nähe meines Hofes/
stehen Kühe 2 bis 4/
wie ich bemerk, ist es kein doofes,/
sondern ehr ein schönes Tier.
Donnerstag, 23. August 2012
Ich und der Fünflöcherarzt
Guck, jetzt war ich doch neulich beim Fünflöcherarzt (HNO) gewesen, wegen nicht so gut hören. Ja gut, er so: Hörtest.
Ergebnis: Er sagt zu mir ich hör nicht so gut. Ich sag so: Ja, weiß ich ja, deswegen bin ich ja hier.
Er so: Ja, ach so, hm hm hm.
Dann behandeln wir das mal eine Weile.
Danach: Hörtest. Ergebnis: Sie hören jetzt besser, das kann man hier am Diagramm sehen. Ich so: Ja, ach so. Ich merk das aber gar nicht. Da ist kein Unterschied zu vorher. Dann aber der Arzt so (triumphierend). Dochdoch. Jaja. Das sind ja die unhörbaren Frequenzen, die sie jetzt besser hören. Ich so: Ach so. Ach - das ist ja gut.
Mittwoch, 22. August 2012
Mein schönstes Ferienerlebnis
Du weißt doch:
Am Montag machten wir Arnbeitskollegen einen Ausflug in die Brauerei von Krombach. Dort in der Brauerei von Krombach machen sie Krombacher (Bier).
In diesem Protokoll erkläre ich alles, damit einer der nicht mit war in Krombach, weiß wie es geht.
Man braucht jede Menge Wasser. Und Hopfen und Gerste und Malz und auch etwas Hefe (einen halben Würfel). Alles kommt in einen sehr großen Kessel und wird tüchtig umgerührt. Dann ist es plötzlich Bier. Aber nur Kellerlagerbier. Dann filtern sie es. Dann ist es gutes Krombacher Bier.
Das gute Bier wird dann unter der Straße in Krombach durch eine Leitung in die Abfüllerei gepumpt. In der Abfüllerei wird das gute Krombacher Bier in Flaschen abgefüllt. Darum heißt es auch Abfüllerei. ABER: vorher müssen die alten Flaschen gespült werden, bevor das gute Krombacher Bier hineingefüllt wird. Wenn noch etwas Spüli in der Flasche verblieben sein sollte, ist das auch nicht schlimm. Dann kleben die einfach ein VELTINS Etikett auf die Flasche. Fertig.
Ich vergaß zu erzählen, dass wir ja eine Führung durch den Betrieb (Krombacher Brauerei) hatten. Sicher hat sich das jeder schon gedacht, weil ich, der Ich Erzähler so viel über das Biermachen weiß.
Jetzt waren wir aber nicht alleine bei der Führung, sondern auch noch eine andere Gruppe mit dabei. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das eine Gruppe von abgelehnten „Bauer sucht Frau“ Kandidaten war. Hundert pro. Vermutlich sind sie bei „Bauer sucht Frau“ abgelehnt worden, weil sie zu dumm waren.
Persönliches Fazit:
Wenn es eines Tages mal passieren sollte, dass die komplette Menschheit mal nicht mehr da ist (Zombieapokalypse oder vergleichbare Unglücksfälle), dann ist gewährleistet, dass noch 5 oder 4 Tage weiter Bier gebraut werden kann (Krombacher). Auf jeden Fall so lange, bis die Hefe alle ist. Weil, das hatte ich vergessen hinzuschreiben, weil da nur 5 Menschen insgesamt arbeiten.
Endet hier.
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