Donnerstag, 25. September 2014

Innenwurst vs Außenwurst

Schon um 17:30 in Herscheid losgefahren, Mika und seinen Kindergartenfreund VEDDER (der zwei Dauerkarten für die Süd hat) dabei.
Wenn es normal läuft, ist man dann um 18:30 am Stadion. Wunderbar um noch ein bisschen zu schlendern, ein Bier zu trinken und eine Außenwurst zu essen. Die Wurst IM Stadion kannste echt vergessen, das sagen ALLE. (Kommt die nicht sogar noch von diesem Tönnies?) Die schmecken sehr schlecht und haben eine fiese Konsistenz. Dazu später vielleicht mehr. (EKELSPOILER)

So war der Plan, aber natürlich kommt es anders. Endlose Staus von Lüdenscheid bis zum Westhofener Kreuz. Mitten im Stau erreicht mich eine Mobilnachricht von Andrea. Sie ist im Zug unterwegs und will wissen, in welchem Block ich wohl gleich sitzen werde. Wie es der unglaubliche Zufall will, werden wir uns gleich auf der Nordtribüne treffen. Und zwar beide in Block 76 und Reihe 38, getrennt durch drei Schalensitze. So ähnlich war das ja auch schon im Deutsch LK der GSKI. Nur ohne Schalensitze. Das muss man erst mal hinbekommen.
Ich lass mal langweilige Sachen weg, denn der geneigte Leser hat ja vielleicht nicht so viel Zeit. Ich bin schließlich eine halbe Stunde vorm Anpfiff in meinem Block, habe eine Außenwurst gegessen und ein Außenbier getrunken.
Im Block und in meiner Reihe treffe ich Andrea und kann mich nett unterhalten. Meine Sitznachbarin aus Olpe, Frau Lü, ist aber nicht da. Sie ist mit einem anderen Auto angereist, hat aber die selben Staus. Aber... der Leser möchte es wissen: JA, sie hat es pünktlich geschafft. Noch vor You´ll never walk alone erreicht sie ihren Platz und beginnt umgehend, die vor ihr in der Reihe (Reihe 37)sitzenden Niederländer in de ihr eigenen Art der Grundschullehrerin zu instruieren.
Niederländer wissen nämlich nicht, dass man bei der Mannschaftsaufstellung und bei potentiellen Toren, Kaffeeuntersetzerchen in die Luft zu werfen hat. Komisch. Aber immerhin: JETZT wissen sie es, denn Frau Lü hat es ihnen wort- und gestenreich erklärt. Zudem gibt sie ihnen eine beträchtlichen Stapel von Kaffeeuntersetzerchen in die Hand. Es bleibt zu hoffen, dass diese Niederländer ihr neu erworbenes Wissen mit in ihr Land nehmen und dort verbreiten. Ja, das wäre doch schön. Vom Spiel erzähl ich weiter nichts (siehe www.kicker.de).
In der Reihe hinter uns (Reihe 39) saßen auch Europäische Ausländer. Engländer. ich hab mal gelesen, die Engländer kommen gerne in Deutschland Fußball gucken, weil die Tickets billiger sind und weil es hier erlaubt ist Bier im Stadion zu trinken. Bei dem schräg hinter uns, stand der Bieraspekt im Vordergrund. Oder wegen der Stadionwurst. Nein, das glaube ich nicht. Da es jetzt doch zu ekelig wird, beende ich den Aufsatz hier jetzt doch lieber. Wer aber noch mehr über den endgültigen Verbleib der Innenwurst oder der mehreren Stadionbiere erfahren möchte, der muss diese Beitrag wie folgt kommentieren:
"MIR GEFÄLLT DER AUFSATZ SEHR GUT WEIL ER VIELE ADJEKTIVE UND EINE PASSENDE ÜBERSCHRIFT ENTHÄLT NUR LEIDER KEINE WÖRTLICHE REDE UND MÖCHTE MEHR ÜBER DEN ENDGÜLTIGEN VERBLEIB DER INNENWURST ERFAHREN"

Sonntag, 24. August 2014

Ice Dings Challenge

Guten Tag,
ich hatte mir ja fest vorgenommen meine Nominierung für das penetrante Ice Dings Challenge (wo man sich selber nass macht) empört abzulehnen. Dummerweise hat mich bisher keiner nominiert. Dennoch kam ich gestern in den Genuss. Nach 09 Sekunden. Und das kam so.
Guter Dinge (und im Besitz einer legal erworbenen Eintrittskarte für Ecke Nordwest) fand ich mich kurz vor Beginn der 52. Bundesligasaison im Block 11 auf der Südtribüne im schönsten Stadion der Welt. ENDLICH wieder.

Nach Wochen oder Monaten ohne richtigen Fußball konnte es jeder gar nicht mehr abwarten. Emotionslos hatte ich die mäßig aufregende Fußballweltmeisterschaft (wer hat eigentlich gewonnen?) zu Kenntnis genommen. Aber wie gerade erwähnt: JETZT IST WIEDER BUNDESLIGA.

Die Gesänge konnte ich immer noch auswendig und PIERRE EMERICK, mein bester Freund im Block 11 hatte sogar Bieruntersetzerchen zum Werfen dabei, die er brüderlich mit mir teilte.
Leverkusen galt es zu schlagen. Kein Problem eigentlich. Doch was soll ich euch verraten? Noch bevor alle von mir (und PIERRE EMERICK) in die Luft geschleuderten Bieruntersetzcherchen wieder den Boden Betonboden erreichten, stand es bereits 0:1. Nach immerhin 09 Sekunden.

Das darf ich wohl ohne Übertreibung als kalte Dusche bezeichnen, womit sich die Einleitung legimitiert.
Sonst ist nichts passiert.


Ich gehe nie, nie wieder hin.
Oder kann mir jemand eine Karte gegen Freiburg besorgen?

Bildquelle: Andrea


Mittwoch, 20. August 2014

Es geschah am hellichten Tag...

Aus dem Leben.
Heute fuhr der Ich Erzähler mit seinem Fahrzeug französischer Bauart durch Herscheid und an einer Bushaltestelle vorbei. Dort saß ein kleiner Junge mit einem Tornister der sehr traurig aussah. Ich konnte dies bemerken, weil ich über hohe Empathie verfüge und mich an die Geschwindigkeitsvorgaben halte.
Ich überlegte kurz, erledigte meine Bankgeschäfte und fuhr dann zurück. Der Schuljunge saß da immer noch.
Also hielt ich an, betätigte den elektrischen, serienmäßigen Fenstersenker und sprach den Jungen an.
"Hast du deinen Bus verpasst?"
Nicken.
"Kann ich dir helfen?"
Er schüttelte den Kopf und wollte wohl dass ich weiterfahre,
"Soll ich deine Mama mal anrufen?"
Mir wurde, wohl wegen meiner Empathiefähigkeit klar, dass der Junge nicht so gerne was mit mir zu tun haben wollte. Er versicherte mir aber, dass wohl in naher Zukunft ein neuer Bus käme, mit dem er dann führe.
Ich glaubte ihm, verabschiedete mich freundlich und fuhr dann weiter. Den nahenden Bus sah ich dann auch noch.
Warum ich das jetzt schreibe? Nur falls es morgen bei FACEBOOK oder im ganzen Internet wieder Warnungen gibt, dass ein Mann aus einem schwarzen Fahrzeug heraus Schulkinder anspricht.
DAS WAR DANN ICH.



Donnerstag, 14. August 2014

Mein schönster Stadionbesuch (zumindest diese Woche)

Kurzfristig wurde mir zur Mittagsstunde eine Karte für die Südtribüne und fürs Supercup Spiel 
BvB - Buyern München
angeboten. Von Kordula (Name leicht verfremdet)


Prima.
Dazu die Fahrt im Fanbus mit den Volme Supporters aus Kierspe.
Auch gut.

Ich war dann schließlich in Block 11 mit meiner Kollegin , ihrem Bruder Pierre-Emerick (Name leicht verfremdet) und dessen Frau.
Und noch ein paar Zehntausend auf der Süd.

Naja.

Es war ein spürbar anderes Publikum im Stadion als gewohnt.
Viele Menschen die umherirrten, ihren Block suchten, nicht wussten wie man Bier kauft und was man wann singen muss.


In der mir eigenen Toleranz kann ich gönnerhaft sagen: Ist ja ok.
Zumal ja irgendwer vom DFB verordnet hatte, dass das Spiel unter dem Motto INKLUSION stand.
Deswegen gab es umsonst Kugelschreiber (schreibt aber nicht) und Pins.

Aber was dann gar nicht ging, dass rund um uns herum (auf der Südtribüne) Undercover Bayern Fans standen. Und Neutrale Fußballfreunde.

Der Typ hinter uns machte einige Zeit blöde Sprüche, so dass wir Pierre-Emerick schließlich gemeinsam davon abhalten mussten, dem Bayern (aus Essen) ordentlich eine aufs Maul zu hauen. Pierre-Emerick ist wie ihr alle ahnt, ein total netter und  lustiger Typ und Familienvater, aber da gingen ihm die Gäule fast durch.

Dem Bayern Fan aus Essen wurden dann von unserer Seite dann auch noch ein paar deutliche Worte gesagt, so dass er schließlich noch vor der Halbzeit aus dem Block verschwand. Vielleicht hat er sich aber auch nur verlaufen.

Idiot.

Das Spiel war so lala. Aber darum ging es ja auch nicht.

Lewa wurde recht neutral begrüßt.
Unser WM Held Götz€ hat sich wieder in den Katakomben aufgewärmt und wurde sowas von gnadenlos ausgepfiffen, dass er einem hätte leid tun können. Aber ich kenne keinen, der so empfand. 
Der Bayern Fan aus Essen war ja schon nicht mehr da.

Als das 2:0 fiel, hatte Kordula mir gerade einen Becher Bier besorgt. Da ist es mir zum ersten Mal passiert, dass ich einen teilgefüllten Becher vor Freude in die Luft geworfen habe.


Und ich muss sagen: das war es mir wert.

Montag, 4. August 2014

Albert forscht

Bestimmt will ja jeder von euch wissen, wie der offizielle EM Fußball 2008 so von innen aussieht. Aufbau der Schichten und so weiter. Das ist ja ziemlich interessant.
Und genau das fand Albert auch.
(Albert ist ja der Hund)

Sonntag, 11. Mai 2014

WM Sensation 23

Nach bisher nur mir vorliegenden Geheiminformationen bahnt sich hinsichtlich des WM Kaders unserer Deutschennationalmannschaft eine handfeste Überraschung an.

Das Dortmunder Nachwuchtssturmtalent Julian Schieber täte gut daran, seinen bereits gebuchten Sommerurlaub zu stornieren.
Der 25jährige Vollblutstürmer und ausgebildeter Garten- und Landschaftsgärtner kann fest damit rechnen doch noch in den Kader des Topfavoriten zu rutschen.
Als untrügliches Zeichen dafür gilt, dass Oliver Bierhoff in der vergangenen Woche noch mehrere Langarmtrikots bei adidas orderte.

Schieber direkt darauf angesprochen antwortete aber zunächst noch zurückhaltend: "So lange ich noch nicht im Hanuta und Duplo Album bin, glaube ich das nicht."

Sollte die Meldung tatsächlich stimmen, wird es mit einem Vetrtagsangebot aus Barcelona nicht lange auf sich warten lassen.

Bildquelle: Wikipedia


Dienstag, 6. Mai 2014

Das große Spiel

Denn am 17. Tag im fünften Monat werden die 11 Tapferen sich im steinernen Rund der Hauptstadt versammeln. Sie werden dahin gereist sein und mit ihnen 100 mal tausend Männer auch.

Sobald die Sonne versinket, wird das große Licht entflammt.
Und auf dem Grasfeld im Inneren des steinernen Runds werden sie die 11 Söldner empfangen.

Die 11 Söldner kommen aus dem Süden. Ihr Ziel ist es den goldenen Pokal in ihr Reich zu tragen und mit ihnen wollen sie die besten Männer der Tapferen verschleppen, auf daß diese selberdar zu Söldnern werden. In ihrer Mitte ist ein Götze, ein kleiner Mann der seine Seele und sein Lachen gegen einen Klumpen Gold getauscht hat.

So ist es ihre Art. Und so haben sie es getan. Und so werden sie es wieder tun.

Ihr sollt die 11 Söldner am roten Tuch erkennen, in welches sie sich gewanden. Ihre Sprache ist roh und von keiner Melodie. Ihr Auftreten ist ohne Ehre.

Dann wird da sein die große Schlacht inmitten des steinernen Runds. Im steinernen Rundwerden die 70 mal tausend Männer die Lieder singen um die 11 Tapferen noch stärker zu machen. So ist der Brauch. Darum werden die 11 Tapferen die 11 Söldner im Kampfe besiegen, denn die Tugenden wiegen stärker als die Macht des Goldes.

Und dann - am Ende der großen Schlacht werden die 11 tapferen den goldenen Pokal bekommen. Und wieder werden jetzt tausend mal tausend Männer singen. Im steinernen Rund und in der Hauptstadt und in der gelben Stadt.
Und jeder wird sehen dass es gut sey.